Image: Pfarrbriefservice.de

Wir glauben, dass jeder Mensch von Gott einzigartig geschaffen wurde und dass die Liebe Gottes auch über den Tod hinaus gilt.

Wir glauben an die Auferstehung der Toten. Deshalb ehren wir den Verstorbenen und bereiten ihm einen würdigen Abschied.
Das kirchliche Begräbnis ist mit all seinen Riten auch eine Hilfe für die trauernden Hinterbliebenen, damit sie ihren schweren Weg nicht allein gehen müssen.

Wenn der Tod eintritt und die Angehörigen ein kirchliches Begräbnis wünschen, melden Sie sich bitte im Pfarramt (Tel. 05426/94300) oder beim Pastor (Tel. 05426/943011) – dort erhalten Sie alle nötigen Informationen und Hilfen.
Der Priester oder Diakon, welcher das Begräbnis vornimmt, nimmt dann Kontakt mit den Hinterbliebenen auf und bespricht mit ihnen die Beerdigung.
Es gibt ganz unterschiedliche Gestaltungsformen, die individuell abgestimmt werden.

Unsere Friedhöfe in Glandorf und Schwege sind in kirchlicher Trägerschaft. Alle Friedhofsangelegenheiten sind mit der Friedhofsverwaltung zu klären in Glandorf mit Irmgard Hälker (Tel. 05426/930039) und in Schwege mit Hubert Nüvemann (Tel. 05426/1576).

Außerdem arbeiten wir mit dem örtlichen Bestatter (Maria Freundel, Tel. 05426/660, www.bestattungen-freundel.de) gut zusammen.

An jedem Sonntag beten wir namentlich für die Verstorbenen der Woche.
Auch danach bleiben die Namen der Toten in unserer Gemeinde präsent. Symbolisch werden alle Verstorbenen unserer Pfarreiengemeinschaft in das Buch des Lebens eingetragen, welches in den Eingangsbereichen unserer Kirchen ausliegt.  Es ist für uns sehr wichtig, die verstorbenen Gemeindemitglieder nicht zu vergessen. Weil sie in Gottes Hand eingezeichnet sind, können wir im Glauben mit ihnen verbunden bleiben.

LEITFADEN ZU TOD UND BESTATTUNG

Die Geburt eines Kindes wird in der Regel sorgfältig und intensiv vorbereitet. Von ebenso großer Bedeutung ist es, dass Ende des Lebens, auch unseres eigenen, zu bedenken und, wenn möglich, zu gestalten.

Als Kirchengemeinde wollen wir alle Phasen des Lebens begleiten, auch die letzte Phase, die für viele von uns so bedrückend ist. Deshalb ist es für uns als Kirchengemeinde ein ganz wichtiger Dienst, Sterbende, Trauernde und ihre Familien mit großer Sorgfalt zu begleiten. Auch die Gestaltung von Abschiednehmen und eine würdevolle Begräbnisfeier sind ganz wichtige Zeichen unserer christlichen Hoffnung im Zusammenhang von Tod und Sterben.

Tote bestatten und Trauernde trösten gehören zu den Werken christlicher Barmherzigkeit. Diese Dienste können und wollen wir niemandem verweigern. In dieser Broschüre haben wir für Sie viele Informationen und Angebote rund um Tod und Bestattung zusammengestellt.

Bitte sprechen Sie uns an, wenn Sie weitergehende Fragen haben. Adressen und Telefonnummern finden Sie in einer Übersicht am Ende dieser Broschüre.

VERSCHIEDENE FORMEN DER BESTATTUNG

Jeder Mensch hat sein Leben aus Gottes Hand. Er begleitet unser Leben. Am Ende nimmt er uns auf in die ewige Gemeinschaft mit ihm. Nichts kann uns scheiden von seiner Liebe (vgl. Röm 8,38f). Von dieser Hoffnung sind Christen getragen. In der Gestaltung der Begräbnisfeier bezeugen sie diesen Glauben. Die christliche Gemeinde als Trostgemeinschaft erinnert an das Leben, das zu Ende gegangen ist, und möchte ein persönliches Abschiednehmen ermöglichen.

„Wir müssen Abschiednehmen“ – Unter diesem Motto haben die Kath. Kirchengemeinden im Dekanat Osnabrück-Süd eine Infobroschüre herausgegeben. In dieser Broschüre sind kurz die unterschiedlichen Formen der Bestattung und deren Ablauf dargestellt, die je nach persönlicher Situation überlegt werden können.

1. Erdbestattungen

Die meisten von uns kennen, dass die Beerdigung in der Friedhofskapelle mit einem kurzen Verabschiedungsgebet beginnt, danach folgt die Beisetzung auf dem Friedhof, anschließend geht die Prozession gemeinsam zur Kirche und versammelt sich dort zur Auferstehungsfeier (Hl. Messe für Verstorbene und Trauernde).

Möglich ist bei einer Erdbestattung außerdem, dass die Beerdigung in der Friedhofskapelle mit einer Auferstehungsfeier oder einer Trauerfeier (Wortgottesdienst) beginnt, woran sich die Beerdigung auf dem Friedhof anschließt.

Zudem kann die Erdbestattung ab sofort auch in der Kirche beginnen, wo sich die Gemeinde zur Auferstehungsfeier versammelt. Der geschlossene Sarg steht im Mittelgang. Anschließend ist auf dem Friedhof die Beisetzung, wo der Sarg – wie bei allen Bestattungsformen – unter Gebeten und christlichen Abschiedsritualen ins Grab gelassen wird.

Möglich ist weiterhin, die Auferstehungsfeier am Mittwochmorgen mit der Gemeinde zu begehen ohne oder mit geschlossenem Sarg in der Kirche. Danach ist auch in dieser Form die Beisetzung auf dem Friedhof.

2. Feuerbestattungen

Der Feuerbestattung geht in der Regel eine Trauerfeier oder eine Auferstehungsfeier mit geschlossenem Sarg in der Friedhofskapelle oder in der Kirche voraus. Die Beisetzung der Urne findet zu einem späteren Zeitpunkt statt. Dabei ist eine christliche Bestattung auf einem Friedhof, in einem Kolumbarium (OS) oder einem Bestattungswald möglich.

Ob Sie sich für eine Erd- oder Feuerbestattung entscheiden: alle Formen der Bestattung können individuell gestaltet werden. Für weitere Fragen und Informationen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

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