Kriegserinnerungen von Heinrich Knappheide, gelesen von Beate Krützkamp
Seit dem vergangenen Jahr ist der zweite Weltkrieg 80 Jahre her. Seit 80 Jahren leben wir in einem demokratisch regierten Land in Frieden und Freiheit. Für uns ist es selbstverständlich, dass wir unsere Lebensentwürfe selbst gestalten und die vielen Möglichkeiten nutzen können.
Das war bis vor 80 Jahren nicht selbstverständlich. Unter der damaligen Nazi-Herrschaft gab es viele Zwänge, Verbote und die Freiheit war eingeschränkt. Dies galt auch für die junge Generation, deren Männer in den Kriegsdienst gezwungen wurden.
Wie es damals war, erzählt der gebürtige Averfehrdener Bürger Heinrich Knappheide in seinem Buch „Damit du es nie vergißt.“ Er selbst wurde mit Mitte 20 als Soldat eingezogen und erlebte diesen Krieg in Osteuropa, wo er später in Kriegsgefangenschaft geriet. Der größte Teil der Soldaten überlebte diese Zeit nicht. Heinrich Knappheide gelang es, durch seinen Mut und sein intuitives Handeln zu überleben. Er kehrte nach Hause zurück.
Erzählt hat er nie etwas von seinen erschütternden Kriegserlebnissen. So ging es vielen ehemaligen Soldaten damals. Seine Art, das Erlebte zu verarbeiten, war das Schreiben. Auf 380 Seiten erzählt er anschaulich und packend von dieser schwierigen Zeit.
Der kfd Glandorf, Kolpingfamilie, der KAB und dem Verein Kultour-Gut ist es gelungen, die gebürtige Glandorferin Beate Krützkamp, mittlerweile Lehrbeauftragte für Theaterpädagogik / Lehramt Theater an der Fakultät Darstellende Kunst in Berlin, zu gewinnen, aus diesem Buch vorzulesen.
Zu dieser Lesung mit anschließendem Austausch bei Fingerfood und Getränken laden wir Sie am Montag, 16. März um 19:30 Uhr in den großen Saal des Glandorfer Pfarrzentrums ein.
Der Eintritt ist frei, eine Spende gerne gesehen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.
Das Buch „Damit du es nie vergißt“ kann an dem Abend erworben werden.
Herzlich willkommen!
